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Als Tourismuskauffrau oder -kaufmann kennst du dich mit allem aus, was Reisen ausmacht. Du hast Spaß am Umgang mit Kunden und hast bereits verschiedene Bereiche der Branche kennengelernt. Jetzt fragst du dich: Wie soll es weitergehen? Wie kann meine Tourismus-Karriere aussehen? Hier ist unser Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten im Tourismus, deine Aufstiegschancen und die Perspektiven, die eine Selbständigkeit bietet.

Aufstieg oder Neuorientierung für Tourismuskauffrau und Tourismuskaufmann

Die Tourismusbranche ist enorm vielseitig: Kaufleute für Tourismus und Freizeit arbeiten nicht nur im Reisebüro, sondern auch bei Reiseunternehmen, in Ferienclubs und Freizeiteinrichtungen. Für viele ist die Arbeit als Tourismuskauffrau oder -kaufmann ein Traumjob: Der Kontakt mit Menschen, die kaufmännischen Herausforderungen und das globale Agieren in der Reisebranche sind große Pluspunkte. Wie aber sieht es mit Entwicklungsmöglichkeiten aus? Welche Türen stehen dir offen, wenn du mehr Verantwortung übernehmen und mehr Geld verdienen willst?

Weiterbildungsmöglichkeiten für den Aufstieg

Es gibt viele Weiterbildungen im Tourismus, mit denen du dein Fachwissen aktuell halten und erweitern kannst. Zusätzliche Sprachen, internationale Qualifikationen, Computerkurse und Managementseminare machen dich fit für neue Aufgaben. Auch Umweltschutz und Datenschutz sind Bereiche, in denen es berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichkeiten für Tourismuskauffrauen und -kaufmänner gibt. Mit Weiterbildungen qualifizierst du dich für höhere Aufgaben und erhöhst deine Chancen, wenn du dich auf eine neue Stelle bewirbst.

Um beruflich weiterzukommen, bieten sich sogenannte Aufstiegsweiterbildungen an. Dazu gehören die Prüfung zu Tourismusfachwirt oder -fachwirtin und die Weiterbildung zu Betriebswirt oder Betriebswirtin in Touristik und Reiseverkehr. Mit solchen Aufstiegsweiterbildungen erhöhst du deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt und bei internen Stellenbesetzungen.

Interne und externe Weiterbildung im Tourismus

Wenn du in deinem Bereich mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du auf eine Teamleiter-Stelle hinarbeiten. Für diesen Karriereschritt solltest du Führungsqualitäten mitbringen. Zum einen gehört dazu die Berufserfahrung – du solltest ein paar Jahre als Tourismuskauffrau oder -kaufmann gearbeitet haben. Zum anderen kannst du dich auf deine Tourismus-Karriere gezielt vorbereiten: Das nötige Know-how erwirbst du beispielsweise über Schulungen für Nachwuchsführungskräfte.

Tourismuskauffrauen und -kaufmänner können ihr Wissen an der Hochschule vertiefen. Es gibt viele verschiedene Studiengänge, zum Teil auch als Fernstudium oder berufsbegleitend. Zum Studienfach Hotel- und Tourismusmanagement gehören Fächer wie Betriebswirtschaftslehre, Management und Marketing sowie natürlich branchenspezifische Fächer – der Schwerpunkt liegt dann je nach Studiengang eher auf dem Hotelbereich, Tourismus oder Freizeit.

Der Schritt in die Selbständigkeit

Eine besondere Weiterentwicklung für Kaufleute der Touristik und Freizeit ist der Schritt in die Selbständigkeit. Vielleicht hast du schon immer davon geträumt, dein eigenes Reisebüro aufzubauen. Oder du siehst die Chance, ein bestehendes Reisebüro zu übernehmen. Selbständige haben mehr Gestaltungsfreiheit, mehr Unabhängigkeit und können deutlich mehr Geld verdienen als Angestellte.

Allerdings solltest du dir den Schritt in die Selbständigkeit gut überlegen, nicht jeder bringt die nötigen Voraussetzungen mit. Außerdem gibt es sehr unterschiedliche Wege in die Selbständigkeit. Es kommt darauf an, den für dich passenden zu finden.

Was gehört zum Erfolg als Gründer dazu? Zum einen die persönlichen Voraussetzungen. Du solltest eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen, optimistisch in die Zukunft schauen und gern anpacken. Die fachlichen Voraussetzungen müssen ebenfalls stimmen: Du solltest dich in dem Bereich, in dem du dich selbständig machen möchtest, gut auskennen und dir fehlendes Wissen zum Beispiel im Management oder kaufmännischen Bereich schnell aneignen.

Selbständigkeit für die Tourismuskauffrau und den -kaufmann

Viele denken bei einer Gründung sofort an große Investitionssummen. Aber das muss nicht sein. So machen sich viele zunächst nebenberuflich selbständig. So können sie austesten, wie sich ihre Geschäftsidee entwickelt, bevor sie ihre Arbeitsstelle kündigen. Andere starten aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit und nehmen dafür die Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch. Eine weitere Möglichkeit, um als Tourismuskauffrau oder -kaufmann mit geringem Kapitaleinsatz in die Selbständigkeit zu starten, sind Franchise-Systeme wie TUI meinShop.

Der Vorteil von Franchise-Systemen: Du greifst auf ein Geschäftsmodell zurück, das sich bewährt hat. Dein Kapitaleinsatz ist begrenzt und du kannst von Anfang an Umsatz generieren, denn du profitierst von einer bestehenden Marke. Zwar sind die Gestaltungsmöglichkeiten geringer als bei einem unabhängigen Start-up – dafür führt Franchising von allen Gründungsmodellen am schnellsten zum Erfolg.

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